Dienstag, 25. März 2008

blumenrezepte

bin auf der suche nach rezepten von schlüsselblumen,gänseblümchen und löwenzahn
Rose (Gast) - 26. Mrz, 13:16

Für Gänseblümchen fällt mir derzeit nur diese Seite ein: http://www.kaesekessel.de/kraeuter/g/gaensebluemchen-rezepte.htm aber ich schätze, dass du auch auf den großen Kochportalen fündig werden wirst.

NoKoSoft (Gast) - 28. Mrz, 02:35

Buche – Fagus silvatica L.

Buche – Fagus silvatica L.
Fagaceae - Familie der Buchengewächse

„Buche“ leitet sich vom gotischen boka ab, was so viel wie Buchstabe oder in der Mehrzahl bokos Schrift, Brief, Buch bedeutet. Es bezeichnet aber auch den Baum und das Gehölz überhaupt; da die Buche bei uns der vorherrschende Baum war, blieb ihr der Name zugehörig. Eine andere Interpretation legt dadurch die Verbindung legt dadurch die Verbindung von Baum und Schrift nahe, dass man in die Rinde von Buchen besonders gut Zeichen ritzen konnte. Andere Volksnamen der Buche waren „Mastbuche“ wegen der üppigen Ernährungsmöglichkeit für Haustiere, aber auch „Esslaub“ wegen der Verwendung ihrer Blätter als Nahrung für den Menschen. Auch der aus dem Griechischen stammende botanische Name Fagus steht für „Essen“; silvatica heißt „aus dem Wald“. Die Buche ist über ganz Europa verbreitet und kommt ausschließlich in Europa wild vor; sie ist bei und der vorherrschende Laubbaum. Sie kann 200 bis 300 Jahre alt werden und dabei eine Wuchshöhe von rund 40 Metern erreichen. Reine Buchenwälder werden aufgrund der beeindruckend hohen Bäume, die im Zusammenstand nur wenige Seitenäste haben, ehrfürchtig auch „Buchendome“ genannt. Steht die Buche allein auf freier Fläche, ist sie bis tief hinunter beastet und hat eine breit ausladende Krone.
Buchenwälder dienten mit den nahrhaften, ölhaltigen Bucheckern bis ins 19. Jahrhundert auch zur Fütterung von Haustierherden. Im Volksmund heißt es, dass viele Bucheckern im Herbst einen strengen und harten Winter ankündigen.
Das Holz der Buche ist ein hochwertiges Nutzholz, und weil es nach der Verarbeitung hell rorbräunlich erscheint, nennt man sie auch oft Rotbuche.
Besten Wuchs zeigt die Buche auf frischen, basenreichen Standorten, z. B. auf Kalk oder Basalt. Sie meiden Blockfelder, sehr trockene, staunasse oder regelmäßig überflutete Standorte. Die Buche liebt gut durchwurzelbare Böden und luftfeuchte Lagen.

Aussehen:

Der Stamm ist kräftig und erinnert an Elefantenbeine; die Rinde ist ganz grau und wenig borkig.
Das Blatt ist gestielt und eiförmig mit einer Länge von 5 bis 8 Zentimetern. Der Blattrand hat feine Härchen und ist glatt, ohne Zacken und Kerben.
Ein besonderes Kennzeichen der Buche sind die spindelförmigen, bis 2 Zentimeter langen Knospen. Sie sind wechselständig angeordnet, das heißt, einer Knospe steht am Ast keine weitere direkt gegenüber. Erst im Mai entfalten sich aus den Knospen die Buchenblätter. Im Frühsommer sind zarten Blätter noch ganz hellgrün. Im Sommer werden sie derber, und die Farbe wandelt sich in ein dunkleres Grün; die Herbstfärbung ist hellbraun bis gelb.
Gleichzeitig mit dem Laubaustrieb blüht die Buche ganz unscheinbar. Sie blüht und fruchtet zum ersten Mal, wenn sie rund 60 Jahre alt ist. Dann entstehen die bekannten dreikantigen Bucheckern, die jeweils zu zweit in einem mit festen Haken besetzten Fruchtbecher sitzen. Ihre Schale glänzt braun. Sie sind sehr ölhaltig. Deshalb sind sie auch bei den Tieren des Waldes sehr beliebt. Etwa alle sieben Jahre tragen die Buchen besonders reich Früchte.

















Heilanwendung:

In der Naturheilkunde nutzt man die Buchenrinde. Sie hat fiebersenkende und antiseptische Wirkungen und wird bei Atemwegserkrankungen eingesetzt. Das Beheizen des offenen Feuers mit Buchenholz brachte neben der Wärme auch eine Reinigung der Luft, denn der Buchenrauch hat eine desinfizierende Wirkung.

Verwendung in der Ernährung:

Die ganz jungen Blätter sind sehr säuerlich und dienen als Aroma in Limonaden und Likören. Natürlich kann man auch gewöhnliche Gemüsegerichte aus den jungen Buchenblättern zubereiten.
Getrocknete Blätter gab man zur Streckung Rauchtabak bei.
Die Samen verwendete man zu Schnaps, zu Kaffee und zu Kochgemüse. Aus Bucheckern kann ein wertvolles, sehr haltbares Öl gewonnen werden. Für einen Liter Öl braucht man nur etwa 2,5 Kilogramm Bucheckern. Rohe Bucheckern sind unbekömmlich; geröstete Bucheckern oder das erhitzte Öl daraus sind jedoch sehr gut zum Verzehr geeignet.
Man nutzte auch die innere weiche Rinde von gefällten Buchen als Kochgemüse. Sie wurden in Streifen geschnitten und gekocht ähnlich wie Nudeln verwendet. Die frischen Holzspäne werden als Räucheraroma oder zum Würzen von Essig genutzt.

Salatverwendung:

Bucheckern:
Die Samen der Buchen, die Bucheckern, enthalten neben Calcium, Eisen, Vitamin B6, Vitamin C auch viel Eiweiß und vor allem 50 Prozent Fett; mit rund 580 kcal sind sie eine sehr kalorienreiche Nahrung.
Die gerösteten Samen sind eine vorzügliche Beigabe für Wildsalate. Sie haben wie Wildpflanzen überhaupt viel Biss und passen gut zu deren würzigem Aroma.
Mit etwas Geduld lassen sich die Samen aus der glänzenden Schale schälen. Dazu kann man sie etwas anbrühen, dadurch wird die Schale weich und löst sich leichter vom Kern. Man muss aber jede einzelne Bucheckern mit einem kleinen Küchenmesser schälen. Im Innern der glänzenden Schale sitzt der weiße Kern. Er hat selbst noch eine dünne braune Haut, die nicht entfernt zu werden braucht. Beim Rösten fällt sie oft ab.
Man röstet die Bucheckernkerne kurz in der Pfanne, um sie bekömmlich zu machen. Dann sind sie fertig für einen Salat. Zum Knabbern empfiehlt es sich, sie nach dem Rösten in etwas feinem Salz zu wenden – ein Nuss-Genuss, der gesalzene Erdnüsse weit in den Schatten stellt.

Blätter:
Erst Mitte bis Ende April treibt die Buche aus. Dann muss der Buchensalatsammler schnell reagieren, denn die Zeit der zarten Buchenblätter ist recht kurz. Am delikatesten sind sie, wenn sie sich gerade aus der Knospe entfaltet haben. Oft sind sie mit ihren Blattnerven noch so regelmäßig gefaltet, dass sie wie die Blätter von Hainbuchen aussehen. Innerhalb von wenigen Tagen strecken sie sich dann zu einer geraden Fläche. Diese Entwicklungsphase der Blätter, vom Öffnen der Knospe bis zum Bilden der Blattfläche, ist genau die richtige Zeit zum Sammeln der Buchenblätter für einen Salat. Man kann die Buchenblätter auch unbekümmert direkt ohne weitere Verarbeitung roh naschen. Das Sammeln der Blätter in noch erreichbarer Höhe und im üblichen Umfang schadet dem Baum nicht. Die Knospenschuppen, die oft noch an den kleinen Blättersträußen hängen, kann man später in der Küche gut abtrennen.
Die Buchenblätter schmecken sehr gut, sie haben eine zarte, nicht stechend hervortretende, sondern angenehm leichte Säure. Die Blätter sind dünn und nicht wässrig.
Nach dem Sammeln kann man sie, wie andere frische Wildpflanzen auch, gut im Kühlschrank aufbewahren. Man wäscht sie und lagert sie leicht befeuchtet zugedeckt kühl; so bleiben sie einige Tage knackig grün.
Für die Salatverwendung werden grobe Pflanzenteile (Stängel usw.) mit den Fingerspitzen abgezwickt oder mit einem Messer herausgeschnitten, und schon ist der Salat bereit. Die Blätter haben eine angenehme Größe und passen zu verschiedenen Dressings.

Keimlinge:
Im März und April zeigen sich unter den Buchen die auffälligen Keimlinge, die mit ihren tellerförmigen Keimblättern fast wie dickblättriger Winterpostelein-Salat (Tellerkraut, Kubaspinat) aussehen. Sie stehen locker in der obersten Humusschicht, meist aus alten Buchenblättern, und lassen sich leicht herausziehen. Man zwickt die kleine Wurzel vom Stiel ab, und fertig ist die Ernte.
Man kann sie zwar direkt roh essen. Doch da sie fest und etwas trocken im Geschmack sind, lohnt sich eine Verarbeitung.
Sie eignen sich als rohe Zugabe für einen Salat, am besten fein gehackt und in Salz etwas ziehen gelassen.
Als eingelegte Antipasti sind sie allein schon wegen ihrer Form sehr interessant; auch nehmen sie den Gewürzgeschmack mit eingelegter Kräuter gut an. In dieser Form sind sie, egal ob salzig, sauer oder in Öl eingelegt, das ganze Jahr eine schöne Salatbeigabe. Das Einlegen geschieht wie bei den Blütenknospen des Gänseblümchens (siehe Büchlein Gänseblümchen).

Zarte Buchenblätter mit Couscous

Für 1 Person

1½ EL (10 g) Couscous
20 ml Gemüsebrühe
20 g zarte Buchenblätter

Dressing:
1 EL weißer Balsamicoessig
1 EL Distelöl
1 Prise Salz

Den Couscous in eine Schale oder Schüssel geben.
Die Brühe zum Kochen bringen, über den Couscous gießen und diesen 10 Minuten quellen lassen.
Die Buchenblätter waschen, die Stiele entfernen, die Blätter gut abtropfen lassen und mit dem Couscous vermischen.
Die Zutaten zum Dressing verrühren und über den Salat geben.


Tomaten-Buchenblatt-Carpaccio

Für 1 Person

20 g junge Buchenblätter
1 Tomate

Dressing:
1 Prise Salz
2 EL Olivenöl
1 EL Weinessig

1 Prise grob gemahlener Pfeffer

Die Stiele von den Buchenblättern abschneiden, die Blätter waschen und gut abtropfen lassen.
Die Tomaten mit einer Schaumkelle kurz in kochend heißes Wasser tauchen, herausheben, die Haut abziehen und die Tomate in sehr dünne Scheiben schneiden.
Die Scheiben spiralförmig auf einen flachen Teller legen und dazwischen immer 4 bis 5 Buchenblätter geben.
Die Zutaten zum Dressing verrühren und über den Salat verteilen.
Zum Servieren mit grob gemahlenem Pfeffer bestreuen.

Buchen-Champignon-Salat

Für 1 Person

20 g junge Buchenblätter
3 mittelgroße Champignons (30 g)
40 g Frischkäse
40 ml Wasser
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer aus der Mühle
Etwas frischer oder gerebelter getrockneter Estragon

Von den Buchenblättern die Siele abschneiden, die Blätter waschen und gut abtropfen lassen, auf einen flachen Teller anrichten.
Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden.
Über die Buchenblätter verteilen.
Den Frischkäse mit einer Gabel zerdrücken.
Mit Wasser, Salz und Pfeffer verrühren und als Dressing über den Salat verteilen.
Vor dem Servieren mit fein gehacktem frischem oder getrocknetem Estragon bestreuen.

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NoKoSoft (Gast) - 28. Mrz, 03:03

Gänseblümchen – Bellis perennis L.

Gänseblümchen – Bellis perennis L.
Asteraceae - Familie der Korbblüter

Bellis leitet sich vom lateinischen bellus ab und bedeutet „hübsch“, perennis heißt „ausdauernd“. Die „schöne Ausdauernde“ galt schon bei den Germanen als Symbol für Reinheit und Unschuld. Der deutsche Name „Gänseblümchen“ deutet ganz einfach auf ihr häufiges Vorkommen in Gänseäckern hin. Sie heißt zuweilen auch „Margaritchen“, weil sie wie eine kleine Margarite aussieht, oder „Tausendschön“, weil sie tausendfach die Wiesen schmückt. Interessant ist die Herkunft des Namens „Maßliebchen“: mazleide heißt im Mittelhochdeutschen „Widerwillen gegen das Essen“, mazlieb das Gegenteil. Der deutsche Pflanzenname „Maßliebchen“ bezeichnet somit die appetitanregende Wirkung der Pflanze. Weil sie gerne im Kinderspiel benutzt wird, heißt sie von der Verwendung als Kopfschmuck auch „Kranzblom“ oder „Schicksalsblimmche“ vom Liebesorakel, bei dem man ihre weißen Blütenblätter zupfte und dabei mitsprach: „Liebt mich, liebt mich nicht …“. Im Volksmund sagt man, wer zum Jahresbeginn die frühen Blüten isst, erlebt ein gesundes Jahr.
Das Gänseblümchen ist das typische Wiesenblümchen, das bevorzugt auf häufig gemähten flachen Rasenflächen und Angern wächst. Es steht gerne auf nährstoffreichem Boden in voller Sonne, verträgt aber lange Hitzeperioden schlecht. Ursprünglich war es nur in Europa beheimatet, heute findet man es auch an der pazifischen Küste in Amerika und Neuseeland.

Aussehen:

Das Gänseblümchen hat stumpf gezähnte, spatelförmige, kleine Blätter, die in einer mehrjährigen, dichten Blattrosette am Grund der Pflanze stehen. Aus deren Mitte streckt sich ein einzelner, anliegend behaarter, blattloser, 5 bis 15 Zentimeter hoher Blütenstängel empor. Die aufrechte, im Durchmesser bis zu 2 Zentimeter breite Blüte hat weiße, strahlenförmig angeordnete Zungenblüten. Diese sind an den Rändern oft kräftig rosa überlaufen. In der Mitte der Blüte sitzen zum Köpfchen angeordnet goldgelbe, kleine Röhrenblüten.
Außer in Frostperioden blüht das Gänseblümchen eigentlich das ganze Jahr über. An warmen Tagen kann man schon Ende Januar vereinzelte Blüten entdecken. Die Hauptblüte ist im April und Mai, dann finden wir ganze Rasenflächen voller Gänseblümchen.
Die Früchte des Gänseblümchens fallen kaum jemandem auf. Sie sind nur knapp einen Millimeter groß und fallen einfach auf den Boden.






Heilanwendungen:

Das Gänseblümchen ist traditionell ein wichtiger Bestandteil von Frühjahrsuppen. Man kann aber auch junge Blätter, Knospen und Blüten gut zu Gemüse- und Spinatgerichten geben oder sie unter Kräuterquark und Kräuterkäse mischen. Auch zur Teegetränkbereitung und als Frischsaft eignen sie sich.

Verwendung in der Ernährung:

Das Gänseblümchen ist traditionell ein wichtiger Bestandteil von Frühjahrsuppen. Man kann aber auch junge Blätter, Knospen und Blüten gut zu Gemüse- und Spinatgerichten geben oder sie unter Kräuterquark und Kräuterkäse mischen. Auch zur Teegetränkbereitung und als Frischsaft eignen sie sich.

Salatverwendung:
Das Gänseblümchen ist reich an Mineralstoffen wie Magnesium, Kalium, Eisen. Dabei enthält es mehr als dreimal so viel Phosphor, fünfmal so viel Calcium, sechsmal so viel Vitamin C und viermal so viel Eiweiß wie Kopfsalat. Außerdem enthält es auch reichlich Vitamin A. Die Pflanze ist eine unserer wichtigsten, sehr ergiebigen und ständig verfügbaren wild wachsenden Salate.

Blätter:
Die Blätter lassen sich nahezu das ganze Jahr über sammeln, selbst unter Schnee, wobei der Geschmack sich allerdings verändert. Der beste Sammelzeitpunkt für die Blätter ist das frühe Frühjahr vor der Blüte; dann sind sie noch mild. Man kann sie aber durchaus auch mit Blüte sammeln und verarbeiten.
Roh genossen sind sie manchmal leicht scharf, mit einem etwas beißenden, anhaltenden Nachgeschmack. Dann sollte man das Gänseblümchen möglichst vor der Blüte sammeln und in der Zubereitung länger ziehen lassen.
Man sammelt die Blätter immer als ganze Blattrosette. Am einfachsten sticht man sie mit einem kleinen Küchenmesser kurz unter der Erdoberfläche ab. An einer Rosette befinden sich immer rund 10 Blätter und gegebenenfalls auch eine Blüte oder Blütenknospe. Ohne Blüte erinnern diese Rosetten an Feldsalat, allerdings unterscheidet sie die behaarte Oberfläche von diesem.
Da sie in fast jeder Wiese in großen Mengen stehen, ergeben sie schnell einen reichen Salat, ohne dass ihr Bestand ernsthaft gefährdet wäre.
Zuhause in der Küche trennt man vorhandene Blüten vorzugsweise mit dem Stiel ab und legt sie beiseite, um sie später als Salatgarnitur einzusetzen. Die Blattrosetten legt man ins Wasser. Dann nimmt man sie einzeln heraus, entfern äußere, ältere Blätter und spült die Rosette am besten unter der Brause ab, bis alle unerwünschten Teile und Erdspuren entfernt sind.
Die gewaschenen Blätter können ganz, wie sie sind, direkt mit Salatsauce angemacht werden. Da sie sehr kräftig im Geschmack sind, sollte man sie etwas in der Sauce oder in Salz ziehen lassen. Empfehlenswert ist auch eine Mischung mit anderen starken Geschmäckern in der Sauce, z. B. mit Nüssen.
Wem sie zu scharf schmecken, dem sei empfohlen, die Rosetten ganz fein zu schneiden und über eine Stunde in Wasser zu legen, oder sie fein geschnitten roh in Kräuterquark zu rühren, oder mit Butter auf Brot zu genießen.
Die gewaschenen Rosetten kann man leicht befeuchtet zugedeckt einige Tage im Kühlschrank lagern.

Blüten:
Auch die Blüten des Gänseblümchens, ein beliebter Farbtupfer im Wildpflanzensalat, schmecken leicht scharf. Wem sie zu scharf sind, dem sei empfohlen, nur die äußeren, weißen Blütenblätter abzuzupfen und als dekorative Salatbeigabe zu verwenden. Man sollte sie immer zum Schluss beigeben, denn mit dem Dressing vermischt verlieren sie schnell ihr schönes Aussehen. Sie eignen sich auch bestens als bunter und gesunder Belag auf einem Butterbrot.
Um die Blüten zu sammeln, kann man sie mit einer Schere oder mit den Fingerspitzen abzwicken. Beim Transport sollten sie möglichst nicht gequetscht werden. Zuhause werden sie nicht gewaschen; man reinigt sie trocken. Im Wasser würden sie sich zusammenziehen; trocken bleiben sie schöner und können leichter weiterverarbeitet werden. Man kann sie zugedeckt, jedoch nicht befeuchtet, kühl lagern.

Blumenknospen als „Kapern“:
Die noch nicht stark behaarten Blütenknospen des Gänseblümchens sind eine sehr schmackhafte Salatbeigabe. Im Laufe ihrer Entwicklung zur Blüte bilden sie immer mehr feine Haare aus. Man erntet sie wie die Blüten, indem man sie abschneidet oder abzwickt. Meistens fallen sie mit an, wenn man die Blattrosetten erntet. Man findet sie von März bis Juni immer wieder zwischen blühenden Gänseblümchen. Zum Reinigen kann man sie unter Fließendem Wasser spülen.
Weiter entwickelte Blütenknospen des Gänseblümchens sind manchen für den Salat zu intensiv; dann können sie immer noch gut zu falschen Kapern eingelegt werden (siehe Rezept weiter hinten). So kann man sie das ganze Jahr als würzige Beigabe zu Salaten und Saucen verwenden.

Keimsaat:
Gänseblümchen bilden ganz feine Samen, die wie Sesamkörner aussehen. Diese kann man für einen Salat sammeln und roh oder geröstet beigeben. Der Sammelaufwand für eine kleine Menge ist jedoch hoch.
Man kann die Samen auch zuhause in der Sonne trocknen und dann in dunklen Gefäßen aufbewahren. Im Winter kann man dann daraus als frische Vitaminquelle Keimlinge auf der Fensterbank ziehen. Dazu legt man sie einfach wie Kresse auf befeuchtete Watte ins Sonnenlicht oder in Keimgefäße, die es in Naturkostläden gibt. Die Keimlinge bilden eine würzige, gesunde Salatbeigabe.

Gänseblümchenblätter mit Ziegenkäse und gerösteten Walnusskernen

Für 1 Person

10 g frische Gänseblümchen-Blattrosetten

Dressing:
2 TL Balsamicoessig
1 EL Walnussöl
1 Prise Salz

3 – 4 Walnusskerne (5 g)
10 g Ziegenschnittkäse (oder würziger Hartkäse)
10 Gänseblümchenblüten

Die Blattrosetten waschen, Wurzelansätze entfernen und die Rosetten auf einem Teller locker anrichten.
Die Zutaten zum Dressing mischen, unter die Blattrosetten rühren und 1 Stunde ziehen lassen.
Die Walnusskerne (auf etwa ½ cm Größe) zerkleinern, leicht anrösten und darunter mischen.
Den Käse über den angemachten Salat hobeln.
Die weißen Blütenzungen aus den Gänseblümchenblüten zupfen und zuletzt als Dekoration darüber streuen.





Gänseblümchen-Blütenknospen in Olivenöl

Für ein Schraubglas von 200 ml Inhalt

1 große Handvoll Gänseblümchen-Blütenknospen
1 TL grüne Pfefferkörner
etwas fein gehackter frischer oder 1 Prise getrockneter Estragon
200 ml Wasser
1 EL Salz
Ca. 150 ml Olivenöl

Das Schraubglas mit heißem Wasser gut reinigen.
Die Blütenknospen waschen und von den Stängeln befreien.
Die Pfefferkörner und den Estragon mit den Knospen vermischen.
Das Wasser mit dem Salz aufkochen.
Die Knospen darin 10 Minuten kochen lassen, dann absieben und in das vorbereitete Glas füllen.
Mit dem Olivenöl bis unter den Rand auffüllen und das Glas verschließen.
Die Gänseblümchen-Kapern sind über ein Jahr haltbar.
Nach Bedarf Salatsaucen, Bratgerichten oder Aufläufen beigeben.

Gänseblümchenblätter mit Rettichstreifen

Für 1 Person

15 g Gänseblümchenblätter

Dressing:
1 EL kalt gepresstes Sonnenblumenöl
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer aus der Mühle
2 EL Balsamicoessig

Ca. 5 g frische Meerrettichwurzel

Die Gänseblümchenblätter putzen, waschen und auf einem Küchentuch trocken tupfen.
Auf einem flachen Teller anrichten.
Die Zutaten zum Dressing verrühren, mit den Blättern vermengen und etwa 1 Stunde ziehen lassen.
Die Meerrettichwurzel unter fließendem Wasser abbürsten und in feinen Streifen über den Salat raspeln (ca. 1 mm breit).
Gut dazu passt ein kräftiges Brot, mit Butter bestrichen.

Carla (Gast) - 30. Mrz, 22:45

Also das Rezept für Gänseblümchen-Blütenknospen in Olivenöl klingt wirklich interessant, werde ich sobald wieder mehr Gänseblümchen den Garten verschönern ausprobieren.
Grasdackel (Gast) - 21. Mai, 09:13

Wildkräuter-Blüten-Salat

Zutaten:
50 g Brunnenkresse mit zarten Stielen
50 g Gänsefuß oder junger Spinat mit zarten Stielen
50 g Feldsalat
Rucola oder Wintergrün
25 g zarte Blätter und Blüten von Kapuzinerkresse und Veilchen
1 Eßlöffel Honig
50 ml Apfelessig
100 ml Sonnenblumen- oder Maiskeimöl
2 Teelöffel gehackte frische Minze oder Dill
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung:
Die Blätter und Blüten waschen und trockentupfen.
Honig und Essig in einer Salatschüssel mischen und das Öl mit dem Schneebesen einrühren. Das Dressing mit Minze, Salz und Pfeffer abschmecken.
Blätter und Blüten dazugeben und vorsichtig durchmischen.
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